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3 Newsletter, die sich im Juni 2026 lohnen

by Tobi ·

Mit dieser Serie möchte ich viele neue Newsletter lesen und die teilen, die mir wirklich gefallen und die ich auch weiterhin lese.

The Forbidden Files

Von ixcarus · Substack

Dieser Newsletter ist weder neu noch nischig, aber wow, ist der gut.

Wenn du jemals in ein Rabbit Hole über menschliches Verhalten abgetaucht bist und danach noch mehr wolltest — das hier ist dein Newsletter. The Forbidden Files liefert Psychologie, Neurowissenschaft und Verhaltensanalysen ohne den üblichen Selbsthilfe-Kitsch. Keine Motivationssprüche über Sonnenuntergangsfotos. Nur Mechanismen.

Er (oder wer auch immer das schreibt) schreibt über abstrakte Themen wie Spiritualität so logisch, dass man versteht, warum das mit Wissenschaft zusammenhängt.

Aktuelle Beiträge behandeln Themen wie die bewusst-unbewusste Kluft bei Entscheidungen und wie man Menschen jenseits dessen liest, was sie tatsächlich sagen. Es ist die Art von Content, bei der man mitten im Scrollen innehält und ein Gespräch von vor zwei Wochen nochmal überdenkt.

Für wen: Alle, die verstehen wollen, warum sie (und alle um sie herum) tun, was sie tun.

DealBook

Von Andrew Ross Sorkin · The New York Times

DealBook gibt es seit Jahren, und es hat seinen Grund, warum es immer noch das Morning Briefing schlechthin ist für alle, die Märkte, Deals und Macht im Blick haben. Andrew Ross Sorkin und sein Team brechen die wichtigsten Business- und Finanzthemen runter, bevor man den ersten Kaffee ausgetrunken hat.

Was ihn besonders macht, ist die redaktionelle Perspektive. Das ist kein Headline-Feed — es ist ein kuratierter, meinungsstarker Blick auf das, was wirklich zählt. Aktuelle Ausgaben haben alles abgedeckt, von Anthropics Aufstieg über OpenAI in der Bewertung bis hin zu Regulierung von Prediction Markets und dem Speicherchip-Boom. Wenn etwas Geld bewegt oder Politik formt, ist DealBook wahrscheinlich schon dran.

Für wen: Gründer, Investoren und alle, die die Geschäftswelt verstehen wollen, ohne fünf verschiedene Quellen lesen zu müssen.

Ness Labs

Von Anne-Laure Le Cunff · nesslabs.com

Anne-Laure schreibt nicht jede Woche, aber wenn die Mail kommt, weiß ich, dass ich sie lesen muss.

Sie ist Neurowissenschaftlerin am King's College London, Autorin von Tiny Experiments und ehemalige Google-Führungskraft — und sie schreibt, als würde ihr wirklich daran liegen, komplexe Forschung zugänglich zu machen. Ness Labs ist ein Newsletter an der Schnittstelle von Neurowissenschaft, Kreativität und achtsamer Produktivität.

Was ich am meisten schätze, ist der Framework-getriebene Ansatz. Aktuelle Artikel haben die „Illusion of Clarity" behandelt — wie man testet, ob man etwas wirklich verstanden hat — und die „Gut Decision Matrix", um zu wissen, wann man Instinkt versus Intuition vertrauen sollte. Forschungsbasiert, ohne akademisch zu sein, und praktisch, ohne oberflächlich zu werden. Über 100.000 Leser scheinen das genauso zu sehen.

Für wen: Wissensarbeiter, Kreative und lebenslang Lernende, die evidenzbasierte Strategien statt Hustle-Culture-Phrasen suchen.


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